Pathologie-Wesel  --  Team
Unser Team:
Unser Team setzt sich aus sechs Fachärzten und derzeit 41 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zusammen.
Dem Ärzteteam obliegt zum einen die tägliche Diagnostik, zum anderen die Leitung und Organisation der Praxis.

Neuber
Graupner
Duerre





Atkins
Jasker
Brecht



Alle Mitarbeiter unterstützen tatkräftig ihre „Chefs“. Durch unermüdlichen Einsatz sind sie alle bestrebt, so schnell wie möglich gute Dienste zu leisten.
Zwölf Damen arbeiten im so genannten Histologie-Labor.

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Sie nehmen die eingesandten Untersuchungsproben, die entweder von unseren Fahrern gebracht oder per Post zugesandt werden, in Empfang, vergeben eine Eingangsnummer pro Einsendung und registrieren diese Einsendung, indem der Name des Patienten und der des einsendenden Arztes in einem so genannten Eingangsbuch eingetragen werden.

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Anschließend werden alle Vorbereitungen für die makroskopische Begutachtung und den Zuschnitt zur Erstellung histologischer Schnittpräparate geleistet (Beschriften der Einbettkapseln etc.).

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Am Abend überführen die MTAs die mit Gewebeproben gefüllten Einbettkapseln in einen Einbettautomaten.

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Dieser wird computertechnisch gesteuert. Über Nacht werden die Gewebeproben mittels Formalin, Alkohol und Xylol entwässert und fixiert. Diese Methode macht die Gewebeproben hart und schneidbar. Anschließend ruhen sie in einem Bad aus flüssigem Paraffin. Der nächste Arbeitsschritt besteht darin, die nun gehärteten Gewebeproben in ein Metallförmchen zu legen, und dieses mit flüssigem Paraffin zu befüllen,

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so entsteht der gewebehaltige Paraffinblock. An der Unterseite des Paraffinblockes wird mittels Paraffin die Einbettkapsel, die die Erkennungsnummer enthält, angeheftet. Der Paraffinblock wird auf einer Kühlplatte gehärtet. Als gehärteter Block kann er in ein Spezialmesser (Mikrotom) eingespannt werden.

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Die Medizinisch-Technischen Assistentinnen sind in der Lage, mittels dieses Spezialmessers 1000-stel Millimeter dicke Schnittpräparate von den Paraffinblöcken herunterzuschneiden,

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diese in einem Wasserbad aufzufangen, zu strecken und anschließend auf einen Glasobjektträger aufzuziehen. Die paraffinhaltigen Schnitte auf dem Glasobjektträger werden in einen Brutschrank überführt, damit das Paraffin durch Hitzeeinwirkung abgeschmolzen wird. Wenn die Gewebeproben paraffinfrei sind, werden sie in einer so genannten Färbereihe angefärbt.

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Dieses Anfärben ist nötig, um die Gewebeproben bei mikroskopischer Begutachtung sichtbar werden zu lassen. Zudem kennen die MTAs zahlreiche Spezialfärbungen, mittels derer bestimmte Substanzen wie z.B. Schleim, Melaninpigment oder Eisenpigment sowie Pilze und Bakterien sichtbar gemacht werden können. Ein weiterer Aufgabenbereich der MTAs besteht in der Archivierung der histologischen Schnittpräparate und der dazugehörigen Gewebeblöcke in Paraffin.

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Ferner stellen die Damen Schnellschnitte her. Hierbei handelt es sich um Gewebeproben, die in der Gefrierschnitt-Technik mit Spezialmessern zu sehr feinen Schnitten aufgearbeitet werden.

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Diese gefriergeschnittenen Gewebeproben können ebenfalls in der Färbereihe angefärbt werden. Diese Art der Bearbeitungstechnik wird angewandt, wenn während einer Operation Gewebeproben sehr schnell histologisch untersucht werden sollen. Das Ergebnis dieser intraoperativen Untersuchung hilft dem Operateur zu entscheiden, ob die angedachte Operation ausreicht oder noch weiterführende Maßnahmen erforderlich sind. Z.B. werden intraoperativ die Resektionsränder eines Mammaresektates untersucht, um festzustellen, ob diese tumorfrei sind. Sind diese tumorfrei, kann die Operation beendet werden. Finden sich in der Schnellschnittuntersuchung noch Tumorausläufer an den Resektionsrändern, kann der Operateur in gleicher Sitzung Nachresektate entnehmen. Der Patientin wird so ein zweiter operativer Eingriff erspart, und der Tumor wird schon in der ersten Sitzung im Gesunden entfernt.
Im Histologie-Labor fallen auch Sonderleistungen an. Eine Sonderleistung stellt die Immunhistochemie dar. Bei der immunhistochemischen Untersuchung werden ebenfalls in der oben beschriebenen Technik histologische Schnittpräparate angefertigt. Die entparaffinierten Schnitte werden mit einem Antikörper getränkt. Dieser Antikörper kann z.B. bestimmte Hormone oder andere Strukturen an sich binden. Wenn eine Verbindung zwischen Antigen (Zellbestandteil) und dem zugeführten Antikörper eingetreten ist, kann diese mittels Zusatz von Färbestoffen sichtbar gemacht werden. Bei der anschließenden mikroskopischen Untersuchung kann festgestellt werden, ob es zu einer Antigen-Antikörper-Reaktion gekommen ist und somit die Untersuchung positiv ausfällt oder ob diese Reaktion ausgeblieben ist. Routinemäßig werden z.B. alle Mammacarcinome immunhistochemisch untersucht. Hierbei werden die Hormonrezeptoren bestimmt oder das Onkogen HER2 untersucht. Auch wird z.B. bei Prostatacarcinomen der Tumormarker PSA bestimmt. Auch in diesem Bereich verfügen wir über besonders qualifizierte Mitarbeiterinnen.


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Fünf Cytologisch-Technische Assistentinnen arbeiten im Cytologie-Labor.

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Hier werden Flüssigkeiten oder Abstrichpräparate auf zelluläre Bestandteile hin untersucht. Abstrichpräparate werden z.B. gewonnen bei der Krebsvorsorgeuntersuchung der Frau. Hier werden mittels eines Watteträges oder einer weichen Bürste Zellen an der Oberfläche des Gebärmutterhalses abgestrichen und anschließend durch vorsichtiges Ausstreichen mit sanftem Druck auf einen Glasobjektträger aufgebracht.

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Dieses Zellmaterial wird mittels Alkohol oder eines Fixiersprays haltbar gemacht. Anschließend kann das Zellmaterial in einer Färbereihe, in der Regel mit der so genannten Papanicolaou-Färbung, sichtbar gemacht werden. Werden Flüssigkeiten eingesandt, müssen diese zunächst zentrifugiert werden. Bei der Zentrifugation setzt sich der feste Zellbestandteil ab, der Überstand (die Flüssigkeit) kann abgesaugt werden. Das Zellmaterial kann nun auf einen Glasobjektträger aufgebracht werden und anschließend fixiert, gefärbt und somit sichtbar gemacht werden. Jede Einsendung im Cytologie-Labor bekommt wie im Histologie-Labor eine Eingangsnummer. Diese wird ebenfalls in einem Eingangsbuch registriert. Die CTAs verarbeiten die eingesandten Flüssigkeiten und stellen selbständig die gefärbten Präparate her. Sie sind speziell ausgebildet für das Durchmustern der cytologischen Vorsorgepräparate aus der Gynäkologie. Beim sorgfältigen mikroskopischen Betrachten der Abstrichpräparate werden alle diejenigen Fälle gesondert gekennzeichnet, die von der Norm abweichen. Hierbei handelt es sich sowohl um entzündliche Veränderungen, z.B. hervorgerufen durch Viren, Bakterien, Pilze, Parasiten oder Chlamydien, wie auch um abnorme Veränderungen wie Dysplasien oder Carcinomzellen. Diese Fälle werden dem Arzt vorgelegt, der die Abstrichpräparate ebenfalls durch das Mikroskop begutachtet und die Diagnose erstellt.
Weiterhin haben die CTAs eine Spezialausbildung in der Messung von DNA. Hierbei handelt es sich um das Erbgut einer Zelle. Für diese Untersuchung werden wiederum Zellausstrichpräparate benutzt. Das Zellmaterial wird mit besonderen Chemikalien bearbeitet und anschließend wird der Zellkern speziell gefärbt. Der nächste Arbeitsschritt besteht im Mikroskopieren dieser Zellkerne. Das Mikroskop ist hierbei mit einem Computer verbunden. Dieser beherbergt eine spezielle Software, die normalen DNA-Gehalt im Unterschied zum abnormen DNA-Gehalt messen kann. Die Rechenergebnisse werden in einer Graphik dargestellt. So kann mittels dieser Untersuchung eindeutig festgestellt werden, ob die Zelle Kernveränderungen bei entzündlichen oder tumorbedingten Veränderungen aufweist. Zur Routinearbeit gehört weiterhin das Archivieren der Präparate und Befunde.

Als dritte Mannschaft im Team sind die Damen im Sekretariatsbereich unentbehrlich.

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Ihr Aufgabenbereich ist sehr vielfältig. Zum einen erfassen sie im Computer die Daten der Patienten, der zugehörigen Untersuchungsproben und Einsender, zum anderen schreiben sie für diese Patienten nach der histologischen Untersuchung die Befunde und Begutachtungen. Die Befundergebnisse werden den einsendenden Ärzten als Diagnose übersandt. Hierbei ist es auch manchmal nötig, die Befunde in englischer Sprache zu schreiben, da u.a. auch ein Arzt aus Zypern zu unseren Einsendern zählt. Der Postversand und das Archivieren der Befunde ist eine tägliche Aufgabe. Weiterhin stellen die Damen den Telefondienst.

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Die Einsender rufen in der Praxis an, wenn sie Untersuchungsproben von unserem Fahrdienst abgeholt haben möchten. Selbständig übermitteln die Sekretärinnen diese Daten an unsere Fahrer und achten darauf, dass der jeweilige Fahrer auch die richtige Information für sein Gebiet erhält. Ein weiterer Aufgabenbereich im Sekretariat ist das Erfassen der Rechnungsdaten. Hierbei wird unterschieden, ob es sich um einen Kassenpatienten, einen stationär behandelten Patienten im Krankenhaus oder um einen Privatpatienten handelt. Die Abrechnungsziffern bei Kassenpatienten werden im Computer erfasst, und am Ende des Quartals wird mittels eines Computerprogramms die Abrechnung für die Kassenärztliche Vereinigung erstellt. Die Abrechnungsdaten für Krankenhauspatienten werden ebenfalls erfasst, einmal im Monat wird dem Krankenhaus eine Rechnung für die geleisteten Untersuchungen gestellt. Auch die Abrechnungsziffern der Privatpatienten werden im Computer erfasst, selbstständig werden dann von den Sekretärinnen die dazugehörigen Rechnungen geschrieben und an die Privatpatienten gesandt. Bei zahlungsunwilligen Privatpatienten werden in festgelegten Zeitabschnitten Mahnungen und auch gerichtliche Mahnverfahren von den Sekretärinnen geschrieben und eingeleitet. Die Korrespondenz zwischen Ärzten und Patienten, zwischen Ärzten und Ihren Kollegen und Behörden wird ebenfalls nach Diktat von den Sekretärinnen geleistet.

Eine weitere Stütze unseres Teams stellt der Fahrdienst.

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Die Damen und Herren des Fahrdienstes ermöglichen das schnelle Überbringen von Gewebeproben zur Untersuchung und im Gegenzug von Befundberichten zu den einsendenden Ärzten. Jeder Fahrer arbeitet in einer bestimmten Region, die zeitlich und technisch im Laufe eines Tages bewältigt werden kann. So übernimmt ein Fahrer z.B. die Region Kreis Kleve, ein weiterer den Raum Geldern, Krefeld und Kempen, ein dritter das Ruhrgebiet, ein vierter den Raum Wesel usw.. Die Fahrer fahren zu den einzelnen Arztpraxen und Krankenhäusern, um die Gewebeproben für die Untersuchung in Empfang zu nehmen. Sollten für den selben Arzt am Vortag Befunde erstellt worden sein, werden diese zeitgleich dem Arzt zugestellt. Dieses Verfahren ermöglicht, dass in der Regel von der Entnahme der Gewebeprobe bis zum Erhalt des Befundberichtes nicht mehr als 24 Stunden vergehen. In sehr dringenden Fällen, wo z.B. die Untersuchung ergab, dass eine weitere Operation nötig ist, wird der einsendende Arzt per Telefon oder FAX vorzeitig informiert. Da die Fahrer alle per Mobiltelefon erreichbar sind, besteht somit auch die Möglichkeit, auch nachträglich noch gewünschte Transporte zu übermitteln. Wie Sie sich vorstellen können, ist auch dieses ein sehr verantwortungsvoller Bereich. Die Ärzte müssen zu bestimmten Zeiten angefahren werden.

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Niemand darf vergessen werden, keiner darf zu spät erreicht werden. Für die Fahrer stellt dies eine teilweise sehr schwierige Aufgabe dar, da der Straßenverkehr je nach Witterungsverhältnissen und Verkehrsaufkommen unterschiedliche Anforderungen stellt. Der weitere Aufgabenbereich unseres Fahrdienstes besteht darin, den Einsendern die Transportgefäße, die Fixierlösung und die Transportkisten bzw. Versandtaschen zur Verfügung zu stellen.

Damit wir alle im Team einen sauberen und ordentlichen Arbeitsplatz vorfinden, werden wir von unseren Raumpflegerinnen unterstützt.

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Zwei Damen teilen sich die Aufgaben. Neben der typischen Raumpflege wird hier auch eine Küche gesäubert und gepflegt. Unsere Raumpflegerinnen sorgen täglich dafür, dass hier alles frisch und sauber ist, einschließlich der Kühlschränke und Kochgelegenheiten.

Damit wir von unseren Einsendern die Gewebeproben schon fixiert in Formalin erhalten, stellen wir ihnen formalingefüllte Vesandgefäße in unterschiedlichen Größen zur Verfügung. Nach Gebrauch werden diese Versandgefäße gesäubert und mit Aufklebern, die auf Gefahrenstoffe wie Formalin hinweisen und den Namen der Praxis aufweisen, versehen. Diese Arbeit leistet ein weiterer Mitarbeiter. Er sorgt dafür, dass immer genügend gereinigte und mit Formalin gefüllte sowie mit Etiketten versehene Versandgefäße vorrätig sind. Weiterhin werden Versandpakete vorbereitet. Wenn ein Einsender wieder Bedarf an Versandmaterial hat, kann er dieses in der Praxis nachbestellen.

Wir alle sind von unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Team abhängig, genau wie unser Team von uns abhängig ist. Gemeinsam überdenken wir deshalb unser tägliches Handeln und versuchen, eine optimale Leistung zum Wohle der Patienten und zur Zufriedenheit unserer Einsender zu erbringen.
Wie Sie diesen Ausführungen entnehmen können, ist der Erfolg einer Praxis unter anderem abhängig von einer guten Teamarbeit.


 

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